Aktuelles

Solidarische Landwirtschaft bei „oekolandbau.de“

Nun ist die Solidarische Landwirtschaft auch in den Fokus des Bundeslandwirtschaftsministeriums gerückt.  Auf der Website „oekolandbau.de“ wird Solawi als erfolgreiches Wirtschaftsmodell für Bio-Landwirte angepriesen. So eine prominente Platzierung bringt sicher viel Schwung in die Solidarische Bewegung.

Umzug der Ernte-App in Arbeit

Da Michael Stausberg unserer Solawi als Administrator leider nicht mehr zur Verfügung steht, können wir die Ernte-App zur Zeit nicht in vollem Umfang nutzen. Die Pflege der Mitglieder-Daten ist nicht möglich. Deshalb werden die Verteilerlisten manuell erstellt.

Ihr könnt aber weiterhin eure Urlaubszeiten und Abholorte wie gewohnt in der App eintragen.

Das Login findet ihr bis zum Umzug der App auf einen anderen Server unter: https://solawi.stausberg.info

Termine für Veranstaltungen…..

findet ihr ab sofort im Terminkalender

Ein Video der Sterngartenodyssee

hier klicken (vimeo)

The Land for our food

Ein neuer Film zum Thema Landgrabbing. Produziert als road-movie. Mit der Kamera begleitet wird Gavin Bridger ein Gärtner der CSA „Farnham Local Food“ in England. Berichtet wird über die Situation von Kleinbauern und Solidarischen Landwirtschaften in England, Frankreich, Spanien, Italien und Rumänien. Es wird immer schwieriger und teurer Flächen zu finden, die für diese Art der Landwirtschaft genutzt werden können. Land wird immer mehr als Investitions- und Spekulationsobjekt gehandelt. Der Film ist auf englisch oder französisch. Weitere Sprachfassungen sind in Vorbereitung.

Aktuelle Studie:

Die weltweite Degradierung von Land und Böden

Erschreckende Ergebnisse weist eine Studie des Zentrums für Entwicklungsforschung an der Universität in Bonn auf, die soeben in Berlin vorgestellt wurde.  Danach sind weltweit etwa 30 Prozent der Landfläche, der Lebensraum für rd. 3,2 Milliarden Menschen, von einer deutlichen Bodendegradierung betroffen.

Unter Bodendegradierung wird das  anhaltende Schwinden von Ökosystemdienstleistungen  verstanden. Das sind Dienstleistungen  biologischer  Gemeinschaften  und  deren physischer Umwelt  und der  Verlust  von  Artenvielfalt.

30 Wissenschaftler erforschten weltweit die Veränderung der Qualität der Böden. Dabei stellte sich u.a. heraus, dass bisher viel zu wenig für eine schonende und nachhaltige Nutzung der Böden getan wird und wurde.

In der Studie wurden die Verluste durch Degradierung in Geld umgerechnet. Danach sollen die Kosten jährlich 300 Milliarden Euro betragen. Hauptverursacher der Degradierung ist die konventionelle (industrielle) Landwirtschaft in Verbindung mit dem Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden. Landgrabbing und Monokulturen verstärken diesen Trend.

Weltweit ist eine Agrarpolitik erforderlich, die insbesondere die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit als „Produkt“ der landwirtschaftlichen Produktion betrachtet.

Als SoLaWi wirtschaften wir bereits so, dass die nachhaltige Fruchtbarkeit der von uns genutzten Flächen erhalten und verbessert wird.

Hier findet ihr einen Flyer zur Studie (mit einem Link zum Download der Studie), hier der direkte Link zum Download.

Daneben noch Beiträge und Kommentare aus Presse, Rundfunk, Internet (z.T. Mobilversionen, weil mit dem Handy recherchiert):

Leihen statt kaufen!

Was haltet ihr denn davon? Zur Website von Pumpipumpe..